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Im Anschluss an das Festival ‚jazz-transfer 2010’ präsentiert der Saarbrücker Förderverein Jazz-Syndikat die Jazz-Piano-Gala im Großen Saal der Saarbrücker Congresshalle
Das Nat Bartsch Trio aus Australien ist eine absolute Neuentdeckung, es spielt bei diesem Konzert sein Debut in Europa. Die drei jungen Musiker aus Melbourne definieren das Jazz-Trio sehr sanft und feinfühlig. Es gelingt ihnen, dynamische rhythmische Strukturen mit ausgesprochener melodischer Schönheit zu verbinden. Im Mittelpunkt des Trios steht die junge, hochbegabte Pianistin Nat Bartsch, die mit ihren ruhigen und dabei doch sehr sinnlichen Kompositionen einen zauberhaften Jazz-Kosmos erschafft.
“heartfelt music with lyrical clarity”
Den zweiten Teil des Konzertes bestreitet das Ensemble EKAYA, das von Abdullah Ibrahim 1983 in New York gegründet wurde und die Stammformation seiner größeren Projekte ist. Abdullah Ibrahim ist nicht nur einer der einflussreichsten Jazz-Pianisten, er gehört zu den stärksten Persönlichkeiten der Musikwelt. Sein musikalisches Lebenswerk ist beeindruckend vielfältig, seine Musik hat ihren Ursprung sowohl in der Jazz-Tradition als auch in der Tanzmusik und den religiösen Hymnen aus den südafrikanischen Townships und dem Kampf gegen die Apartheid. In den achtziger Jahren erlangte EKAYA Kultstatus, das 1985 aufgenommene „Mannenberg Revisted“ (benannt nach dem gleichnamigen Township) wurde zur inoffiziellen Hymne der Antiapartheid-Bewegung.
EKAYA erweitert das Trio mit Piano, Bass und Schlagzeug um vier Bläser, die sowohl den Jazzaspekt der Musik Abdullah’s betonen als auch die musikalischen Einflüsse Südafrikas widerspiegeln. Auch in der aktuellen Besetzung von EKAYA spielen New Yorker Musiker.
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