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Nach dem letztjährigen fantastischen Trio-Abend auf dem Halberg mit Anne Paceo und Makiko Hirabayashi sind dieses Mal zwei Pianisten im Fokus der ‚Kunst des Piano-Trios’: Fabian Müller und John Law. Beide sind klassisch ausgebildet, beide verfügen über eine große Ausdruckskraft und brilliante Technik, beide zählen zur europäischen Spitze auf ihrem Instrument.
Das FM Trio ist ein junges Trio aus der Schweiz, das bisher zwei CDs veröffentlicht hat. Die drei Musiker werden in diesem Konzert ihre zweite Produktion ‚ligne libre’ vorstellen. Melodische Raffinessen, flexible Rhythmen und eine pulsierende Dramaturgie zeichnen ‚ligne libre’ aus. Kompositorische Strenge und treibende Grooves treffen auf entspannte Leichtigkeit, und große Gefühle.
Das St. Galler Tagblatt hat die Kraft dieses Trios treffend beschrieben: „Dass Fabian M. Mueller in seinem Trio zu einer eigenen Sprache gefunden hat, liegt nebst der hohen Spielfertigkeit primär an der Transparenz dieses Ensembles. Fabian Bürgi und Kaspar von Grünigen billigen ihrem Regisseur jenen Raum zu, den er braucht, um seine oftmals elegischen Erzähllandschaften auszubreiten. Von Grünigen und Bürgi sind aber mehr als treue Begleiter; sie sind Müllers kommunikativer Widerpart, seine erzählerischen Souffleure, gleichsam seine Entschleuniger und seine Vorantreiber.“
John Law ist seit vielen Jahren fest in der Jazz- und Musikszene Großbritanniens verwurzelt, in Deutschland war er bisher eher selten zu hören. Seine musikalische Bildung ist umfassend; er ist nicht nur im Jazz und den freieren Formen des Jazz zuhause (dokumentiert durch Konzerte mit Barry Guy, Evan Parker oder David Murray), auch Alte Musik und die Geschichte des klassischen Pianos haben seine Musik geprägt. John Law’s Diskografie umfasst über 25 CDs, darunter 4 CDs mit diesem Trio.
Das Art of Sound Trio lotet die Möglichkeiten des Modern Jazz innerhalb einer großen Bandbreite aus. Lyrische Kompositionen wechseln mit einem frei fließenden, spontanen Umgang mit klassischen Formen, sanfte Meditationen münden in choralartige Strukturen. „Buzzing with surprises, creatively free and dramatically inventive“, so urteilt The Guardian.
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