satzung des jazz-syndikats saarbrücken e.V.


§1  Name und Sitz

1. Der Verein führt den Namen Jazz-Syndikat Saarbrücken e.V. und ist in das Vereinsregister eingetragen.
2. Der Sitz des Vereins ist Saarbrücken.

§2  Zweck des Vereins

1. Der Verein ist eine private Initiativgruppe zur Belebung und Förderung des Kulturangebotes in Saarbrücken und Umgebung auf dem Gebiet der Jazzmusik. Hierzu gehören u.a. die Veranstaltung von Konzerten, Vorträgen und dergleichen, Projektarbeit, die Förderung von Musikern sowie die Kontaktpflege zu öffentlichen und privaten Institutionen, die sich mit der Musikpflege befassen.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige kulturelle Zwecke. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3. Die Mittel des Vereins einschließlich etwaiger Überschüsse werden nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3  Geschäftsjahr

Geschäftsjahr des Vereins: 1.7. bis 30.6.

§4  Mitgliedschaft

1. MitgliederInnen können natürliche und juristische Personen sowie Gesellschaften und andere Personengemeinschaften sein.
2. Zu EhrenmitgliederInnen kann der Vorstand Persönlichkeiten ernennen, die sich um die Ziele des Vereins verdient gemacht haben.

§5  Aufnahme der MitgliederInnen

1. Die Aufnahme von MitgliederInnen setzt eine schriftliche Anmeldung voraus.
2. Der Vorstand entscheidet im freien Ermessen über den Aufnahmeantrag und ist im Ablehnungsfalle zur Mitteilung über die Gründe nicht verpflichtet.

§6  Rechte und Pflichten der MitgliederInnen

1. Die MitgliederInnen des Vereins verpflichten sich durch ihren Beitritt, die Ziele des Vereins zu fördern.
2. Alle VereinsmitgliederInnen verpflichten sich, bei Bedarf zur aktiven Gemeinschaftsarbeit im Vereinsgeschehen (z.B. Ausrichten von Veranstaltungen) beizutragen.
3. Materielle Aufwendungen von MitgliederInnen bei der Vereinsarbeit können vom Verein erstattet werden, wenn diese Aufwendungen nachgewiesen sind.

§7  Beiträge

1. Die MitgliederInnen leisten Jahresbeiträge. Beitragsfrei sind EhrenmitgliederInnen.
2. Die Mitgliederversammlung setzt die Beitragshöhe auf Vorschlag des Vorstandes fest.

§8  Ende der Mitgliedschaft

1 . Die Mitgliedschaft endet durch Austritt aus dem Verein. Der Austritt ist schriftlich zu erklären. Er ist nur zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig. Die Erklärungsfrist beträgt einen Monat. Die MitgliederInnen erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins den gemeinen Wert etwa geleisteter Sach- oder sonstiger Einlagen nicht zurück.
2. Die Mitgliedschaft erlischt ferner durch Ausschluss aus dem Verein. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, das durch sein Verhalten die Ziele und die Arbeit des Vereins geschädigt hat, insbesondere länger als zwei Jahre mit dem Beitrag im Rückstand ist. Vor dem Ausschluss ist das Mitglied zur Stellungnahme aufzufordern. Gegen den Ausschluss kann das Mitglied innerhalb von vier Wochen nach Zustellung des Bescheides Einspruch erheben. Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung.

§9  Finanzielle Mittel des Vereins

1. Zur Erfüllung seiner Zwecke stehen dem Verein folgende Mittel zur Verfügung:

  • a) Jahresbeiträge der persönlichen und körperschaftlichen MitgliederInnen,
  • b) Stiftungen, Zuschüsse, Spenden und sonstige Zuwendungen,
  • c) Eintrittsgelder bei Veranstaltungen.

2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

§10  Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§11  Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden und mindestens zwei weiteren MitgliederInnen.
2. Der 1. Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister werden von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl erfolgt auf Antrag geheim. Der Vorstand kann bei Ausscheiden eines seiner MitgliederInnen vor Ablauf der Amtszeit kommissarisch einen Vertreter bestimmen.
3. Der Vorstand wird durch den erweiterten Vorstand unterstützt, in den der Vorstand weitere VereinsmitgliederInnen für die Dauer von zwei Jahren berufen kann. Der erweiterte Vorstand beschließt über die Angelegenheiten, die keinem anderen Organ zugewiesen sind. Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn drei MitgliederInnen, unter ihnen der 1. Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.
4. Der 1. Vorsitzende leitet die Sitzungen des Vorstands, des erweiterten Vorstandes und die Mitgliederversammlung. Der 1. Vorsitzende wird bei Verhinderung von dem stellvertretenden Vorsitzenden vertreten.
5. Der 1. Vorsitzende ist einzelvertretungsberechtigt. Die zwei weiteren Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam. Im Innenverhältnis sind die zwei weiteren Vorstandsmitglieder gegenüber dem Verein verpflichtet, die Vorstandsämter nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden auszuüben.
6. Der Schatzmeister verwaltet das Vermögen des Vereins im kassentechnischen Sinn und legt der Mitgliederversammlung den Kassenbericht vor.
7. Alle MitgliederInnen des Vorstands üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.
8. Der Vorstand kann Vereinsaufgaben an Einzelpersonen übertragen und deren Befugnisse und Vollmachten sowie deren Rechte und Pflichten festlegen.
9. Der Vorstand kann einen ehrenamtlichen Geschäftsführer berufen oder einen hauptamtlichen Geschäftsführer einstellen. Dieser leitet in Absprache mit dem Vorstand die Geschäfte des Vereins. Der Vorstand darf dem Geschäftsführer Vollmacht zur rechtsgeschäftlichen Vertretung des Vereins erteilen.

§12  Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Sie wird vom 1. Vorsitzenden spätestens drei Wochen vor dem Sitzungstermin unter Angabe der Tagungsordnung schriftlich einberufen.
2. Der 1. Vorsitzende hat unter Angabe der Tagesordnung eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, wenn der Vorstand sie für erforderlich hält oder wenn ein Drittel der MitgliederInnen schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe sie verlangt.
3. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für

  • a) die Wahl (11 Abs. 2) und die Entlastung des Vorstandes,
  • b) die Entgegennahme des Tätigkeits und Kassenberichtes,
  • c) die Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes und der MitgliederInnen,
  • d) die Festsetzung der Beiträge,
  • e) die Entscheidung über Einsprüche gegen den Ausschluss eines Mitgliedes durch den Vorstand,
  • f) die Wahl zweier Rechnungs und Kassenprüfer,
  • g) die Änderung der Satzung,
  • h) die Auflösung des Vereins.

4. Anträge zur Tagesordnung sollen mindestens acht Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand eingegangen sein. Später eingehende Anträge können auf Beschluss der Mitgliederversammlung zugelassen werden.
5. Jedes Mitglied erhält eine Stimme.
6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens sieben MitgliederInnen anwesend sind.
7. Beschlüsse und Wahlen werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden, oder falls dieser an der Teilnahme verhindert ist, die Stimme seines Stellvertreters den Ausschlag. Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung von zwei Dritteln der erschienenen MitgliederInnen.
8. Die von der Mitgliederversammlung gewählten Rechnungs- und Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören. Sie erstatten der Mitgliederversammlung Bericht und stellen gegebenenfalls den Antrag auf Entlastung des Vorstandes.
9. Die Auflösung des Vereins bedarf der Zustimmung von drei Vierteln sämtlicher MitgliederInnen. Schriftliche Abstimmung ist zulässig.
10. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert und vom Versammlungsleiter unterschrieben.
11. Eine Beschlussfassung ist auch im Umlaufverfahren zulässig. §12, Abs. 6 gilt entsprechend.

§13  Schlussbestimmung

1. Sämtliche Anschaffungen, die aus dem Kassenkapital des Vereins getätigt werden, bleiben Eigentum des Vereins (z.B. Schallplatten, Tonbandgerät, Lautsprecher usw.). Es wird ausgeschlossen, dass Vereinsmitglieder persönlichen Nutzen daraus ziehen.
2. Die bis zur Auflösung des Vereins gewählten Vorstandsmitglieder sind die Liquidatoren, sofern die Mitgliederversammlung nicht andere Personen dazu bestimmt.
3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins der Stadt Saarbrücken zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Saarbrücken, den 12.10.2012

 

Jazz-Syndikat Saarbrücken e.V.  •  Reuterstraße 1  •  66117 Saarbrücken
Tel & Fax: 0681 - 959 16 83  •  E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!